Gesundheitspolitik

Komplementärmedizinische Dienstleistungen ergänzen die schulmedizinische Versorgung der Bevölkerung durch Informationen über Naturheilmittel und -Verfahren. Diese berücksichtigen die Jahrhunderte alten Erkenntnisse der Naturheilkunde und deren Heilmittel.

75 % der kranken Menschen in Deutschland greifen regelmäßig auf Naturheilverfahren und Naturheilmittel zurück. Dennoch wird dieser Bereich seit vielen Jahren durch die erfolgreiche Lobbyarbeit der Pharmaindustrie in Deutschland zurückgedrängt und behindert. Anders ist dieses in anderen Ländern z. B. in Amerika oder in der Schweiz, wo diese preisgünstigen und effektiven Behandlungsmethoden z. T. gesetzlich verankert gefördert werden.

Krankheiten sind in der Regel multikausal. Während schulmedizinisch meist kleinteilig die Symptome einzelner Krankheiten behandelt werden, ist die naturwissenschaftliche Medizin ausgerichtet auf die ganzheitliche Betrachtung des Körpers zur nachhaltigen Vorsorge und Heilung von Krankheiten mit dem Ziel von 120 Jahren vitales Leben.

Genetisch geprägt können wir Menschen 120 Jahre alt werden. – Als wichtigste Voraussetzung hierfür müssen wir unser Immunsystem pflegen, wir müssen es vital und stark machen.

Ein starkes Immunsystem heilt unsere Krankheiten.

Ein geschwächtes Immunsystem ist grundlegend für viele Stoffwechselkrankheiten wie Krebs, Parkinson, Demenz, Allergien usw. verantwortlich.

– Krankheiten verhindern und heilen tut grundsätzlich Ihr Körper selbst !

Die Schulmedizin bekämpft als erstes Symptome und unterstützt den Kampf des Körpers gegen eine Krankheit mit einer Vielzahl von Untersuchungen, schaltet Fachärzte ein und verschreibt eine Unmenge von Medikamenten. Oftmals ohne zu wissen, was der Kollege bereits verordnet hat und schon lange nicht unter Abschätzung der Wechselwirkungen der verschiedenen Medikamente.

Dabei werden durch die Medikationen meist nur die Symptome einer Krankheit behandelt; die Ursachen werden nicht beseitigt. Im Gegenteil, ca. 25.000 bis 58.000 Todesfälle (je nach Studie) sind regelmäßig pro Jahr durch falsche Medikationen und weitere durch unnötige oder fehlerhafte operative Eingriffe zu verzeichnen.

Warum ist das so? Dazu muss man wissen, dass unsere Mediziner nicht mehr im Gesundheitswesen arbeiten, sondern im Gesundheitsmarkt. Da ist Zeit Geld. Die Behandlung von Krankheiten ist zum Geschäft verkommen. Die Protagonisten sind alle am Markt beteiligten, sicherlich zum Teil ungewollt.

Eine ungeheure Zahl von Lobbyisten der Pharmaindustrie und der MedizingeräteHersteller beeinflussen den Gesundheitsmarkt im Sinne der Gewinnmaximierung. Der Staat tut sein Übriges mit überbordender Bürokratie, die Kassen mit pauschalen Honorar-Vorgaben, die eine optimale Behandlung des Patienten in zunehmendem Maße verhindern. Behandelnde Ärzt-/innen haben pro Patient nur wenige Minuten Zeit für Untersuchung, Diagnose und Bestimmung einer Therapie.

Krankenhäuser sind durch neue gesetzliche Vorgaben gezwungen, möglichst viel zu operieren, weil nur dadurch die Kosten des Geschäftsbetriebes gedeckt werden können.

Was muss der Staat tun?

So wie Erde, Luft und Wasser essenziell für den Menschen sind, so ist es auch unsere Gesundheit. Sie gehört somit nicht in die Hand von wirtschaftlich geprägten Einzelnen sondern in die Hand des Staates mit wirkungsvoller Überwachung durch die Allgemeinheit und höchster Transparenz.

Es ist keinem Teilnehmer einer freien Wirtschaft zuzumuten, dass er durch eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit seine Kunden abschafft oder seinen Verdienst schmälert. Das aber ist logischerweise der Fall, wenn die Medizin heilt. Hier tritt ein konzeptioneller Fehler des Systems zu Tage.

Erst wenn der Staat die Akteure im Gesundheitswesen bezahlt und zwar angemessen, hat Heilung keinen finanziellen Nachteil mehr und das Herumdoktern an Symptomen aus Zeitmangel entfällt. Es wäre humaner und es könnten Unsummen im wieder genesenden Gesundheitswesen gespart werden.

Was können wir tun?

Mit eigenem Wissen eine Behandlung begleiten. Präventiv unser Leben umstellen auf glückerzeugende Lebensbedingen, gesunde Ernährung und Bewegung. Selbstverantwortlich informieren, hinterfragen und handeln.

Nach einer Diagnose, die berühmte 2. oder gar 3. Meinung einholen, wobei die 3. die eigene sein muss. Dann hat man es selbst in der Hand, mit eigenem Wissen für die Heilung seines Körpers zu sorgen oder diese zu begleiten.

Wohlgemerkt – immer gemeinsam mit Ihrer Schulmedizinischen Betreuung, nicht eigenständig Medikamente oder Therapien abbrechen.